NAS vs. Cloud-Speicher: Was passt am besten zu Ihrer hybriden Belegschaft?
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Der rasante Wandel hin zu hybriden Arbeitsmodellen hat die Arbeitsweise von Unternehmen grundlegend verändert. Da Teams ihre Arbeitszeit zwischen Büro und Homeoffice aufteilen, ist die Wahl der richtigen Datenspeicherlösungen entscheidend für eine flexible und produktive hybride Belegschaft.
Netzwerkgebundener Speicher Netzwerkbasierte Speichersysteme (NAS) und Cloud-Speicher sind die beiden wichtigsten Optionen zur Deckung des Datenbedarfs. Beide bieten Vorteile, unterscheiden sich aber wesentlich in Bezug auf Kontrolle, Sicherheit, Kosten, Skalierbarkeit und mehr. Die Bewertung dieser Faktoren ermöglicht es Unternehmen, zu entscheiden, ob ein lokales NAS-System, Cloud-Speicher oder eine kombinierte Hybridlösung am besten zu ihrer Unternehmensgröße, ihrem Budget und ihrer Mitarbeiterstruktur passt.
NAS (Network Access Device) bezeichnet dedizierte Datenspeicherhardware, die mit einem lokalen Netzwerk verbunden ist. Dadurch wird gemeinsam genutzter Speicherplatz bereitgestellt, auf den autorisierte Geräte und Benutzer im selben Netzwerk zugreifen können. Es dient als zentrale Anlaufstelle für Dateispeicherung, Datensicherung, Synchronisierung und mehr.
Für hybride Arbeitsmodelle bietet NAS einen lokalen Server, auf den Mitarbeiter vor Ort zugreifen können und der gleichzeitig Fernzugriff ermöglicht. Mitarbeiter im Büro können sich direkt verbinden und so schnell und sicher auf dieselben Dateien zugreifen wie die Teams im Homeoffice. NAS vereint die Kontrolle und Leistung lokaler Speicherung mit der Flexibilität des Fernzugriffs.

NAS-Lösungen bestehen aus Hardware- und Softwarekomponenten, die zusammenarbeiten. Zur Hardware gehören die Speicherlaufwerke sowie der integrierte Prozessor, der Arbeitsspeicher und die Netzwerkkomponenten, die für die Verbindung des NAS mit einem lokalen Netzwerk erforderlich sind. Dadurch kann das System unabhängig von einem separaten Computer betrieben werden.
Die Softwareseite stellt das Betriebssystem und die Verwaltungsschnittstellen zur Konfiguration von Speicher, Benutzern, Zugriffskontrollen, Datensicherungen und mehr bereit. Zu den wichtigsten Softwarefunktionen gehören:
Das Betriebssystem und die Verwaltungstools vereinfachen die Speicherverwaltung und bieten weit mehr als nur einfache Dateifreigabe. Dadurch wird die Nutzung auch für Anwender ohne umfassende IT-Kenntnisse erleichtert.
Hier einige wichtige Vorteile von NAS für Unternehmen mit einer hybriden Belegschaft:
Da Daten lokal auf Hardware vor Ort gespeichert werden, behalten Unternehmen die volle Kontrolle über ihre sensiblen Informationen. Sie sind nicht auf Cloud-Anbieter von Drittanbietern angewiesen. NAS ermöglicht präzise Benutzer- und Berechtigungseinstellungen, um den Zugriff auf autorisiertes Personal zu beschränken.
Robuste Verschlüsselung schützt die auf den Laufwerken gespeicherten Daten. Backups lassen sich so konfigurieren, dass sie den gewünschten Wiederherstellungspunkten und Aufbewahrungsrichtlinien entsprechen. Der unterbrechungsfreie physische Zugriff auf das NAS ermöglicht Unternehmen die Kontrolle über Datensicherheit und Datenbestand.
Die Mitarbeiter im Büro profitieren von hohen LAN-Geschwindigkeiten für ultraschnellen Zugriff und Datentransfer vom NAS. Die lokalen Verbindungen gewährleisten eine hervorragende Leistung bei Aktivitäten wie Videobearbeitung, Designarbeiten, CAD/CAM und der Ausführung von Datenanalysen oder Datenbanken.
Selbst speicher- und rechenintensive Programme können das NAS zur Datenspeicherung nutzen und von Funktionen wie SSD-Caching profitieren. Mitarbeiter vor Ort profitieren von Geschwindigkeiten auf Workstation-Niveau beim Zugriff auf konsolidierte Daten.
Obwohl Remote-Mitarbeiter über das Internet auf das NAS zugreifen, was langsamer ist als eine LAN-Verbindung, profitieren sie dennoch von Technologien wie SSD-Caching, die die NAS-Leistung für verteiltes Arbeiten optimieren. Die QoS-Steuerung des NAS priorisiert zudem die Bandbreite für Remote-Verbindungen.

Dies gewährleistet, dass Mitarbeiter im Homeoffice verzögerungsfrei und ohne Timeouts den benötigten Zugriff für produktives Arbeiten erhalten. Konten und Berechtigungen werden zentral verwaltet, sodass die gleichen Daten und Tools, die auch vor Ort verfügbar sind, von Remote-Teams sicher genutzt werden können.
RAID-Technologie Bietet Schutz vor Festplattenausfällen durch die Wiederherstellung verlorener Daten mithilfe von Paritätsinformationen, die über ein Array verteilt sind. Live-Redundanz bedeutet, dass das NAS im Falle eines Festplattenausfalls normal weiterarbeitet, während die ausgefallene Festplatte im laufenden Betrieb ausgetauscht wird.
Funktionen wie Snapshots und Klonen ermöglichen die Wiederherstellung zu einem bestimmten Zeitpunkt. Notstromversorgung und Netzwerkausfallsicherung gewährleisten die Verfügbarkeit. Funktionen wie Deduplizierung und Komprimierung tragen zur Reduzierung des Speicherbedarfs bei.
Robuste NAS-Lösungen gewährleisten Datenintegrität und maximale Verfügbarkeit. Dadurch können sowohl Teams vor Ort als auch verteilte Teams produktiv arbeiten.
Die Speicherung von Daten innerhalb des Firmennetzwerks schafft klare Eigentums- und Kontrollverhältnisse. Es besteht keine Abhängigkeit von externen Zugriffen auf die Daten und es ist kein Risiko damit verbunden. Alle Sicherheitsaspekte werden von der IT-Abteilung gemäß den internen Richtlinien verwaltet.
Die physische Sicherheit des NAS ist innerhalb der Firmenräumlichkeiten gemäß den üblichen Rechenzentrumsverfahren unkompliziert. Dadurch werden die Risiken des Transports von Festplatten und Bändern für externe Backups vermieden. Zugriff und Datensicherheit bleiben sowohl während der Übertragung als auch im Ruhezustand vollständig innerhalb des Unternehmens gewährleistet.
Für viele rechtfertigt diese hohe Sicherheit die anfängliche Hardwareinvestition in eine lokale NAS-Lösung. Hybride Arbeitsumgebungen profitieren von verbesserter Sicherheit sowie höherer Leistung und Verfügbarkeit.

Cloud-Speicher bezeichnet Daten, die von einem externen Anbieter gehostet und online abgerufen werden. Führende Plattformen wie Google Drive, Dropbox, Microsoft OneDrive und Amazon S3 bieten leistungsstarke Lösungen für Unternehmen zum Speichern, Sichern, Teilen und gemeinsamen Bearbeiten von Daten.
Mit Cloud-Speicher können Unternehmen die Wartung und die physische Infrastruktur an spezialisierte Anbieter auslagern. Unterschiedliche Preismodelle für Kapazität und Funktionen ermöglichen Flexibilität und Skalierbarkeit.
Cloud-Speicher funktioniert, indem er die physische Infrastruktur von den Nutzern abstrahiert. Virtualisierte Speicherpools werden bedarfsgerecht aus gemeinsam genutzten Ressourcen bereitgestellt. Dadurch bieten Cloud-Plattformen Skalierbarkeit und Agilität, die für einzelne Unternehmen im On-Premise-Bereich schwer zu erreichen sind.
Die Software- und Hardwareadministration übernimmt der Cloud-Anbieter. Unternehmen nutzen dessen Expertise und Skaleneffekte für Zuverlässigkeit und Kosteneffizienz. Dies ist einer der Hauptvorteile von Cloud-Speichermodellen.

Die Bequemlichkeit von Cloud-Diensten ist zwar verlockend, erfordert aber das Vertrauen in externe Anbieter hinsichtlich Ihrer Daten. Kontrolle und Eigentum an den Daten liegen primär beim Cloud-Anbieter. Die physische Verwahrung der Daten obliegt den Rechenzentren des Cloud-Anbieters.
Das Verantwortungs- und Risikomodell unterscheidet sich zwischen NAS und Cloud erheblich. Cloud-Dienste folgen einem Modell der „geteilten Verantwortung“, bei dem der Anbieter die physische Infrastruktur und die abstrahierten Dienste sichert, während das Unternehmen seine Daten, Konten und Nutzung sichert.
Im Rahmen der geteilten Verantwortung übernimmt der Cloud-Anbieter Folgendes:
Das Unternehmen bleibt verantwortlich für:
Das Verständnis dieses Kontrollgleichgewichts ist bei der Bewertung von Sicherheitsrisiken unerlässlich, insbesondere bei der Speicherung sensibler Daten. Viele Organisationen bevorzugen es, die Datensicherheit durchgängig lokal zu überwachen.
Hier einige wichtige Vorteile der Cloud-Speicherung:
Cloud-Speicher macht hohe Investitionen in eigene Infrastruktur überflüssig. Unternehmen zahlen stattdessen bedarfsgerecht für Kapazität und Funktionen im Rahmen eines Abonnementmodells. Dies senkt die Markteintrittsbarrieren und eliminiert Upgrade-Kosten.
Cloud-Speicher lässt sich schnell skalieren, um den Bedarf zu decken. Zusätzliche Kapazität ist nur einen Klick entfernt, anstatt langwierige Hardwarebeschaffung und -bereitstellung zu erfordern. Unternehmen zahlen monatlich nur für den tatsächlich benötigten Speicherplatz.
Auf in der Cloud gespeicherte Daten kann von überall mit Internetverbindung zugegriffen werden. Dies ermöglicht die Zusammenarbeit über geografische Grenzen hinweg und unterstützt mobiles Arbeiten.
Seriöse Cloud-Anbieter gewährleisten höchste Verfügbarkeit und Redundanz in ihren globalen Rechenzentren. Für die meisten kleinen Unternehmen bietet die Cloud eine Zuverlässigkeit, die mit On-Premise-Lösungen kaum zu erreichen ist.
Integrierte Kollaborationsfunktionen wie Dateifreigabe, gleichzeitige Bearbeitung, Kommentare und Versionsverlauf ermöglichen Teams die nahtlose Online-Zusammenarbeit. Dies steigert die Produktivität von Remote-Mitarbeitern.
Der Cloud-Anbieter übernimmt die vollständige Infrastrukturwartung, das Einspielen von Patches, Upgrades und die Redundanz. Unternehmen vermeiden dadurch zusätzlichen IT-Aufwand und profitieren vom sofortigen Zugriff auf neue Funktionen.
Cloud-Speicher bietet eine einfache und automatische Datensicherung für lokale Daten. Dies schützt sowohl vor Hardwareausfällen als auch vor Katastrophen wie Bränden, Überschwemmungen oder Ransomware-Angriffen.
Niedrige Einstiegskosten machen Cloud-Speicher zwar verlockend, Unternehmen sollten jedoch die Gesamtbetriebskosten über die Zeit kalkulieren. Abonnementgebühren, Bearbeitungsgebühren und Strafgebühren für Speicherüberschreitungen summieren sich. Die Preisgestaltung verläuft oft nicht linear, wobei höhere Tarife unverhältnismäßig teuer werden.
Faktoren wie Datenvolumen, Wachstumsprognosen, Personalverteilung und Datengravitation beeinflussen die Kosteneffizienz. Für Organisationen mit riesigen Datensätzen oder überwiegend vor Ort tätigen Mitarbeitern kann NAS langfristig eine höhere Rendite erzielen.
Cloud-Dienste eignen sich am besten für kleinere Datenmengen, die von der flexiblen Kostenstruktur profitieren. Mit steigendem Speicherbedarf verschiebt sich das Verhältnis. Einige wichtige Faktoren, die diesen Break-Even-Punkt beeinflussen:
Das Verständnis der langfristigen Kosten und Skalierungsanforderungen ermöglicht eine angemessene Bewertung des Zusammenspiels von Cloud-Komfort und NAS-Wert.
Anstatt NAS und Cloud als Entweder-oder-Lösung zu betrachten, können Unternehmen eine Hybridlösung einsetzen, die die Vorteile lokaler und Cloud-Speicher kombiniert. Dies bietet die ideale Mischung aus Kontrolle, Leistung, Skalierbarkeit und Zusammenarbeit, maßgeschneidert auf jeden Datensatz und Anwendungsfall.
Einige Möglichkeiten zur Umsetzung eines hybriden Speicheransatzes sind:
Die Stärken von NAS und Cloud ergänzen sich. Die hohe lokale Leistungsfähigkeit und die vollständige Kontrolle eines On-Premise-NAS verbinden sich mit dem komfortablen Teilen und der globalen Verfügbarkeit der Cloud.

Der Aufbau einer hybriden Dateninfrastruktur, die auf Geschäftsanforderungen und Datenlebenszyklen abgestimmt ist, ermöglicht Kosteneffizienz, Sicherheit und Produktivität in verteilten Teams. Anstatt einen Einheitsansatz zu verfolgen, bietet ein hybrider Ansatz die Flexibilität, für jede Arbeitslast die optimale Speicherplattform zu nutzen.
Die Bestimmung der idealen primären Speicherinfrastruktur hängt von mehreren Faktoren ab:
Die Abwägung wichtiger Faktoren wie Datenspeicherung, Sicherheit, Kosten, Produktivität und Personaleinsatzplanung ermöglicht die Ermittlung der idealen Plattformen für jedes Unternehmen. NAS-, Cloud- und Hybridmodelle eignen sich jeweils besser für unterschiedliche Anwendungsfälle.
Viele Unternehmen empfinden die Nutzung von NAS oder Hybrid-Cloud-Lösungen im Petabyte-Bereich und darüber hinaus langfristig als kostengünstiger. Cloud-Lösungen eignen sich besonders für Startups und Unternehmen mit schwankender Speicherlast. Die Aufteilung des Speichers auf NAS und Cloud kann sich ergänzende Anforderungen erfüllen.
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Die Anpassung der Dateninfrastruktur an die hybride Arbeitswelt stellt eine komplexe Herausforderung dar. Die optimale Speicherstrategie berücksichtigt die spezifischen Bedürfnisse jedes Unternehmens und findet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kosten, Sicherheit, Zugänglichkeit, Produktivität und Skalierbarkeit.
Die Berücksichtigung kritischer Faktoren wie Personalverteilung, Leistung, Kontrolle und Zusammenarbeit ermöglicht die Auswahl geeigneter Lösungen aus robusten NAS-, flexiblen Cloud- und gemischten Hybridansätzen.
Mit der richtigen Datengrundlage können Unternehmen optimale Arbeitsumgebungen für produktive Teams im Büro und im Homeoffice schaffen. Durch die sorgfältige Abwägung wichtiger Faktoren hinsichtlich aktueller und zukünftiger Anforderungen lassen sich NAS-, Cloud- oder Hybrid-Datenplattformen auswählen, die den Unternehmenserfolg am besten fördern.